Bodenaufbereitung

Unsere Maschinentechnik

Das Stabilisieren nicht tragfähiger Böden durch das Einmischen von Bindemittel wie Kalk, Zement oder Gemischen daraus, hat sich längst als wirtschaftliches wie auch umweltschonendes Verfahren etabliert.

Damit die Bodenverbesserung /–verfestigung der gewünschten Bauklasse entspricht, ist nicht nur die Auswahl des optimalen Bindemittels wichtig; genauso entscheidend ist der Einsatz der richtigen Maschinentechnik.

Hierbei sollten im Vorfeld folgende Aspekte Berücksichtigung finden:

> Die Leistungsstärke der Maschine muss zur Einbauleistung der Baustelle passen, um eine optimale Tagesleistung zu erreichen.

> Die Staubentwicklung beim Einsatz von Bindemitteln muss so gering wie möglich gehalten werden, dass auch in Wohngebieten eine Bodenaufbereitung durchgeführt werden kann.

> Die Beschaffenheit des Bodenmaterials muss bewertet werden. Hierbei sind die Kriterien natürlicher Wassergehalt, Kornverteilung und auch Qualität und Quantität von Fremdstoffen entscheidend.

> Um einen größtmöglichen Verbesserungserfolg bei geringstmöglicher Bindemitteldosierung zu erzielen, muss eine optimale Homogenität beim Einarbeiten des Bindemittels gewährleistet sein.

> Die Befahrbarkeit in Hinblick auf die Untergrundverhältnisse muss eingeschätzt werden.

Bei einer Bodenaufbereitung ‚mixed-in-place’ wird unter Berücksichtigung dieser Punkte in der Regel die Wahl auf eine Bodenhochleistungsfräse oder einem Schaufelseparator fallen.

 

Im Bereich des Kanal-, Straßen- und Tiefbaus sind die Tragfähigkeit sowie besondere Bodeneigenschaften des Baugrundes ein wichtiges Thema. Vielerorts ist bei Baumaßnahmen ein Bodenaustausch zur Erfüllung der Qualitätsansprüche und Normen notwendig. Hierbei entstehen durch anfallende Transporte, Kippgebühren und Wiederbeschaffung von Bodenmaterial enorme Kosten, die sich auf das Bauwerk niederschlagen.
Des Weiteren stellt ein Aushub stets eine dauerhafte Störung der Lagerungsdichte, des Schichtenverbundes und der Schichtenfolge der Straßenbefestigung dar. Das Ziel sollte sein, durch die anschließende Verfüllung und den Widereinbau diesen Zustand wieder annähernd im ursprünglichen Zustand und in technischer Hinsicht gleichwertig herzustellen. Die Rückverfüllung von bindigen Umgebungsböden sollte mit ebenfalls bindigen Böden erfolgen, um vor allem Folgeschäden im Straßenbereich (Hebungen, Setzungen oder Risse) infolge unterschiedlicher Boden- und Stoffeigenschaften zu vermeiden.
Daher ist sowohl aus kaufmännischer als auch aus technischer Sicht eine Bodenverbesserung eine Überlegung wert.
Nicht immer ist es möglich eine Bodenverbesserung mit einer Bodenfräse durchzuführen.
Wenn:

  • Aushubmaterial abschnittsweise aufbereitet werden muss, wie z.B.
    im Kanalbau oder auf einem Betriebshof / Zwischenlagerplatz
  • eventuelle Einbauten (Fundamente etc.) oder Störstoffe (Findlinge,
    Betonreste etc.) eine Bearbeitung mit einer Bodenfräse nicht
    sinnvoll macht
  • die Untergrundverhältnisse eine Befahrung mit schwerem Gerät
    nicht zulassen
  • die aufzubereitenden Massen zu gering sind und eine Bodenfräse
    unwirtschaftlich erscheinen lassen

ist eine Separatorschaufel die sinnvollste Variante.

Die Separatorschaufel von ALLU gibt es für jede Bagger- und Radladergröße und ist flexibel und vielseitig einsetzbar.
In einem Arbeitsgang siebt, zerkleinert, belüftet, mischt und separiert die ALLU-Separatorschaufel unterschiedlichste Bodenmaterialien und macht aus Bodenabfällen Bodenbaustoffe.

Im Bedarfsfall erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand! Bei einer Lieferung unserer Bindemittel stellen wir Ihnen auch Bodenfräsen und Streufahrzeuge erfahrener Partnerunternehmen zur Verfügung.

Die Fräsen verfügen über einen Rotor, der in einer Mischkammer den Boden bis zu der notwendigen Tiefe abfräst, zerkleinert und mit Bindemitteln wie Kalk, Zement, Mischbindern oder Tonmehlen vermischt. Die Frästiefe kann bis zu 50 cm betragen. Dieses Verfahren wird als Baumischverfahren oder auch ‚mixed-in-place’ bezeichnet.

Bei entsprechender Witterung ist eine Stabilisierung von bis zu 10.000 m² Fläche möglich.

Vor allem bei größeren Flächen im Erd- und Verkehrswegebau (um die Tragfähigkeit des Untergrunds zu verbessern) bzw. im Deponiebau (wo homogene Gemische für die Basisabdichtung von Deponien gegen das Grundwasser hergestellt werden) kommen Bodenstabilisierungsfräsen zum Einsatz, die entweder als Selbstfahrer mit eigenem Antrieb ausgestattet sind oder so genannte Anbaufräsen, die von leistungsstarken Schleppern gezogen werden.